Aktuelle Programmvorschau, Termine 2020


Aus Rücksicht auf unser aller Gesundheit sind unsere Veranstaltung abgesagt. Sie werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir bitten um Verständnis! Die neuen Termine geben wir rechtzeitig bekannt.


Foto: Prof. Dr. Rudolf Staudigl, CEO Wacker Chemie AG

 

Zeitzeugengespräch

(Eintritt frei)

 

 

Die Weltkarriere eine Neufahrners –

Zeitzeugengespräch mit Prof. Dr. Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG

 

 

Einer der deutschen Topmanager kommt zum Zeitzeugengespräch nach Neufahrn: Professor Dr. Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG.

 

Staudigl, Jahrgang 1954, ist in Neufahrn aufgewachsen. Er lebte bis 1981 mit seiner Familie hier. Seit 2008 steht er an der Spitze eines Welt-Unternehmens. Wacker Chemie ist ein Global Player mit mehr als 14.000 Mitarbeitern in Produktionsstätten in China, Indien, Südkorea, Nor­wegen, Tschechien, Brasilien, den USA und Deutsch­land. Der Jahres-Umsatz liegt bei rund 5 Milliarden Euro.

 

Der Wacker-Boss hat am Freisinger Hofmiller-Gymnasium sein Abitur abgelegt, studierte dann in München Chemie und promovierte. Anschließend Forschungstätigkeit an der Harvard-University in Cambridge (USA), jahrelang Füh­rungskraft der Wacker-Niederlassung in Portland (USA). Seit 1995 im Vorstand und seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, pendelt er zwischen Burg­hausen, München, New York, Charleston, Singapur, Kalkutta oder Zhangjiagang.

 

Er ist Honorarprofessor an der TU München, war Mitglied des Zukunftsrates der Bayeri­schen Staatsregierung bei Minis­terpräsident Seehofer, ist Präsidiumsmitglied der Bayerischen Chemieindustrie. 2019 wurde er mit dem selten vergebenen Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

 

Rudolf Staudigl schaut über den Tellerrand des von ihm geführten Unternehmens hinaus: Verantwor­tung, Energiewende, Standort­politik, globaler Handel und weltweite Produktion sind seine Themen.

 

Er hat darüber seine Wurzeln nicht vergessen. Sein früh verstorbener Vater war Ar­beiter, seine Mutter lebt nach wie vor im kleinen Einfamilienhaus in Neufahrn, das sich die Eheleute Staudigl in den frühen 1960er Jahren mit eigenen Händen erbaut haben. „Der Rudi“ stellt sich den Fragen von Ernest Lang, Chefreporter i. R. des Bayerischen Rundfunks.


 

Gedenk-Stele für die Häftlinge des KZ-Außenlagers

Dietersheimer Straße 56

 

Gedenkfeier 75 Jahre nach dem Kriegsende

 

Am 29. April 1945, nachmittags gegen drei Uhr besetzten amerikanische Truppen von Eching kommend kampflos Neufahrn. Während die letzten SS-Kampftruppen den Ort in Richtung Grüneck verließen, fuhren die amerikanischen Panzer über die Echinger Straße in Neufahrn ein. Beherzte Männer hängten aus dem Kirchturm ein weißes Leintuch als Zeichen der friedlichen Übergabe. Die Amerikaner brachten nicht nur den mehr als hundert Kriegsgefangen und Zwangsarbeitern aus Rußland, Polen und Frankreich am Ort die Freiheit. Auch für die 500 Häftlinge des KZ-Außenlagers am Südrand des Dorfes war die Leidenszeit vorbei.

Mit einer gemeinsamen Gedenkfeier erinnern die Gemeinde Neufahrn und der Heimat- und Geschichtsverein am 29. April 2020 um 19 Uhr an das Kriegsende vor 75 Jahren. An der Stele für die Gefangenen des KZ-Außenlagers in der Dietersheimer Straße 56 gedenken Vertreter der Kirchen, Politiker und Vereinsabordnungen der Opfer des Weltkriegs. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme herzlich eingeladen.


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