In Planung für die Weihnachtszeit 2016/2017 ist wieder ein Krippenweg.

 

 

Adventsmusik für den guten Zweck

 

 

Es war nicht die gute Hexe Bifana, die am Tag vor Heiligdreikönig ihre Gaben in die Neufahrner Sozialstation brachte, sondern engagierte Ehrenamtliche: Erika Hinterberger und Renate Singer vom Heimatverein Neufahrn sowie Rosi Weber und Peter Webhofer von der Chorgemeinschaft Mintraching lieferten den Erlös des Neufahrner Adventsmusizierens und des Mintringer Advent ab. Beide Benefizveranstaltungen haben eine lange Tradition in der Gemeinde.

 

Da alle beteiligten Sänger und Musikanten unentgeltlich aufgespielt hatten, konnten stolze Summen übergeben werden: 2074 Euro spendeten die Besucher im bis auf den letzten Platz besetzten Franziskussaal beim Adventsmusizieren des Heimatvereins. Die Hälfte des Geldes konnte Hannelore Rhode für die Neufahrner Sozialstation in Empfang nehmen. Mit dem Geld werden Unkosten für Hilfeleistungen gedeckt, die nicht von den Krankenkassen erstattet werden.

 

1.034 Euro fließen auch der Neufahrner Flüchtlingshilfe zu, für die die Sozialreferentin des Gemeinderats, Beate Frommhold-Buhl, den Scheck erhielt. Die Sozialreferentin informierte dabei über den Einsatz des Geldes: Unterrichtsmaterial für den Deutschunterricht wird dafür gekauft, kleine Geburtstagsgeschenke für die Kinder der Flüchtlinge, Schulkinder erhalten Füller und kleine Ausflüge werden bezuschusst. Die Flucht der Heiligen Familie vor den Häschern des Herodes nach Ägypten war Thema bei beiden Adventsveranstaltungen gewesen. Die Besucher nahmen sich die Parallelen zur aktuellen Flüchtlingssituation zu Herzen und öffneten ihre Geldbeutel.

 

Deswegen erhielt Frommhold-Buhl auch von Rosi Weber und Peter Webhofer als Erlös des Mintringer Advents einen weiteren Scheck über 330 Euro für die örtliche Flüchtlingshilfe. Die andere Hälfte der Spenden aus dem Mintringer Advent geht an das Kinderhilfsprojekt Omnibus in München. Die von Franziskanern geleitete Stiftung hilft Eltern, damit sie werden des Klinikaufenthalts in der Nähe ihrer krebskranken Kinder sein können.

 

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Die Übergabe von großen Schecks als Erlös aus den Adventsmusizieren in Neufahrn und in Mintraching zeigt unser Foto: Von links nach rechts Erika Hinterberger (Heimatverein), Hannelore Rhode (Sozialstation), Rosi Weber und Peter Webhofer (Mintrachinger Chorgemeinschaft), Beate Frommhold-Buhl (Sozialreferentin) und Renate Singer (Heimatverein)


Advent im Franziskussaal

 

 

So mancher Besucher hatte Tränen in den Augen, als Ernest Lang die Geschichte von seinem Großvater vorlas, der nach der Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft am Heiligen Abend 1945 seine beiden Töchter wieder fand. Auch heuer war der Franziskussaal beim traditionellen Adventsmusizieren bis auf den letzten Platz besetzt. Es war ein Jubiläum: Vor 25 Jahren trafen sich Sänger und Musikanten aus der Gemeinde Neufahrn erstmals zum gemeinsamen Musizieren vor Weihnachten. Seit Anfang an dabei sind Georg Rupp von den Mintringer Musikanten und Ernest Lang als Sprecher.

 

Seither ist das Adventsmusizieren zur festen Einrichtung in Neufahrn geworden. Das Besondere dabei: Es treten ausschließlich örtliche oder ortsnahe Gruppen auf. Der Erlös der Veranstaltung kommt stets sozialen Zwecken zu Gute. Heuer geht der Reinerlös zur Hälfte an die Sozialstation und zur anderen Hälfte an den Helferkreis der Flüchtlinge im Ort.

 

Die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten war dann auch der Ausgangspunkt eines besinnlichen aktuellen Textes zu den Flüchtlingen im Ort, den Katharina und Ernest Lang verfasst hatten. Stimmig dazu die ruhige Volksmusik der Neufahrner Henahof-Musi und der Mintringer Musikanten. In Bestform präsentierten sich die Bläser des Musikvereins Sankt Andreas Eching. Mit dem „Halleluja“ von Händel und mit „Snowman Frosty“ setzten sie feierliche und fröhliche Akzente.

 

Der Männergesangverein Giggenhausen gefiel mit seiner Stimmgewalt. Mit dem Dreigesang „Der Engel des Herrn“ und dem Andachtsjodler trugen Chorregent Hans Halbinger und seine Sänger weihnachtliche Stimmung in den Saal. Stehende Ovationen der Besucher am Schluss belohnten die Mitwirkenden für zwei besinnliche und fröhliche Stunden vor Weihnachten.


1. Neufahrner Krippenweg

Nachschlag zum Krippenweg

 

Hier finden sie einen Link zum Portrait von Helmut Hinterberger und unsern Krippenweg aus der Bayernchronik vom  19.12.2015. Autorin des Beitrags ist Birgit Grundner.

 

Wir bedanken uns für die Freigabe des Beitrags auf unserer WEB-Seite!

 

zum Beitrag

 

 


Erstmals 2015 auch in Neufahrn: Ein Krippenweg

 

 

 

Der Advent in Neufahrn wird heuer durch eine erstmalige Aktion bereichert: Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest hat der Heimat- und Geschichtsverein einen Krippenweg zusammengestellt. Vom 1. Adventswochenende am 28. November bis zum Fest Heiligdreikönig am 6. Januar werden in Kirchen und Schaufenstern 24 Krippen gezeigt. Der Krippenweg beginnt in der Kirche Sankt Wilgefortis in der Dietersheimer Straße und führt über die Bahnhofstraße, das Rathaus und den Marktplatz bis zum Bahnhof.

 

 

 

Privatleute und Geschäftsinhaber stellen ihre Krippen zur Verfügung: Orientalische und traditionell alpenländisch-bäuerliche Krippen, lateinamerikanische Darstellungen vom Geschehen im Stall von Bethlehem, eine Batik-Krippe und eine Terrakotta-Krippe. Über die genauen Standorte der Krippen informiert ein Flyer, der in den Geschäften aufliegt. Organsiert haben den Krippenweg Helmut Hinterberger, Beate Frommhold-Buhl und Georg Fuß vom Heimatverein, die von dem Krippenbauer Adi Olf und von Frau Monika Beisl unterstützt wurden.

 

 

 

Lange bevor der Christbaum zum Weihnachtssymbol wurde, war das Aufstellen von Weihnachtskrippen in Europa Brauch. Franz von Assisi soll Anfang des 13. Jahrhun­derts einer der ersten gewesen sein, der das Geschehen im Stall von Bethlehem mit Figuren nachgestellt und damit in die Gegenwart geholt hat.

 

 

Feierlich eröffnet wird der Krippenweg mit einer Ökumenischen Andacht am Samstag, 28.11.2015, um 16 Uhr in der Evangelischen Auferstehungskirche. Pfarrer Otto Steinberger und Pfarrer Reinhold Henninger werden auf das Geschehen in Bethlehem hinführen. Musikalisch umrahmt wird die kleine Feier durch die „Kirchenspatzen“ unter Leitung von Manuala Dill. Die Bevölkerung ist zum Besuch herzlich eingeladen.




Auf dem Weg nach Bethlehem: Krippen gesucht

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So soll die Adventszeit heuer in Neufahrn durch eine weitere Attraktion bereichert werden: Mit einem Krippenweg soll auf das Weihnachtsfest hingeführt werden. In diversen Schaufenstern von Geschäften und öffentlichen Gebäuden sowie in den Kirchen sollen Krippen auf das Geburtsfest Christi einstimmen und den Sinn des Weihnachtsfestes verdeutlichen.

 

Engagierte Mitglieder des Heimat- und Geschichtsverein gestalten dieses vorweihnachtliche Ereignis und sie bitten um Unterstützung: Wer eine Krippe hat, die er gerne öffentlich ausstellen würde oder sich sonstwie am Krippenweg beteiligen will, kann sich an Helmut Hinterberger in Mintraching, Hirtenweg 27 wenden, der die Organisation des Krippenwegs übernommen hat: Tel. 08165 / 670230. Von ihm sind auch nähere Einzelheiten zu erfahren.

 

Mit Hilfe der Krippen-Darstellungen hat man früher dem ungebildeten Volk das Weihnachtsgeschehen verdeutlicht. Die Geburt Jesu im fernen Nazareth wurde in die heimischen Dörfer und Städte verlegt. In den Begleitfiguren der Krippe konnten sich die Menschen selbst wiederfinden. Inzwischen gibt es in vielen Familien neben dem Christbaum die Hauskrippe mit Hirten, Schafen, Ochs und Esel, die zum Stall kommen, in dem Maria und Josef um das neugeborene Jesuskind in der Krippe stehen. Die Vielfalt der Krippendarstellungen und damit der religiösen Volkskunst soll im Krippenweg gezeigt werden.

 

Samstag, 28. November 2015

Eröffnung des ersten Neufahrner Krippenwegs